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Friedensnobelpreis für Obama

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Friedensnobelpreis für Obama

Beitragvon Darksider » 9. Okt 2009, 14:01

Ich denke, dass dieser Nachricht ein eigener Thread gebührt.

US-Präsident Barrack Obama hat heute vollkommen überraschend den Friedensnobelpreis bekommen. Ich persönlich finde es gut, weil ich Obamas politische Visionen größtenteils vollkommen unterstütze. Allerdings sind es halt bisher "nur" Visionen und wenig Taten, weswegen es natürlich etwas seltsam vorkommt, dass man ihm diese Auszeichnung bereits nach achtmonatiger Amtszeit zuerkennt...

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Re: Friedensnobenpreis für Obama

Beitragvon Ron Artest » 9. Okt 2009, 14:53

Das "Wallstreet Journal" fragt: "Wofür?", und ganz ehrlich verstehe ich diese Frage. Auch ich finde, dass Obama einige gute Ideen und Ansätze verfolgt, auch wenn er in den USA selbst teilweise heftig dafür kritisiert wird. Aber wie du bereits richtig sagst, momentan sind es eher Visionen, wie die Schaffung eines besseren Klimas zwischen westlicher und islamischer Welt und finde die Preisvergabe an Mr. Obama zumindest zu solch einem frühen Zeitpunkt eher unglaubwürdig.
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Re: Friedensnobenpreis für Obama

Beitragvon gorius1976 » 9. Okt 2009, 23:32

Ich sehe das eigentlich wie ihr zwei. Im Radio habe ich einen Experten gehört, dieser meinte das Obama den Preis bekommen hat, weil er erster schwarzer Präsident der USA ist. Ich finde die Preisvergabe auch sehr zweifelhaft, so musste man früher Mauern einreißen (Gorbatschow) oder über Jahre 110% für Benachteiligte geben wie Mutter Teresa, da scheinen die Anforderungen für den Preis in diesem Jahr schon eher belanglos zu sein.
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Re: Friedensnobenpreis für Obama

Beitragvon Jucman » 10. Okt 2009, 08:34

Es gibt so viele Menschen, die Kopf und Kragen für eine bessere Welt riskieren. Obama hat zweifellos Charisma und erstrebendeswerte Visionen. Aber während ihm der Preis zuerkannt wurde, wurden im Irak und Afghanistan Menschen getötet und in diversen Militärcamps Menschen misshandelt. Ich kann die Preisverleihung nicht einmal ansatzweise verstehen. Aus meiner Sicht hat Obama noch nichts Vorweisbares geleistet. Das ist doch lediglich ein Kniefall vor jemandem, der sich spätestens in 3 Jahren zur Wiederwahl an seinen zahllosen Versprechungen messen lassen muss. Versteht mich bitte nicht falsch: Ich finde ihn sehr sympathisch und wünsche mir auch, dass er seine Ziele erreicht. Aber bei allem "Yes we can", worauf vor allem die westliche Arschkriecherwelt bedingungslos abfährt, frage ich mich schon, was er denn nun eigentlich kann.
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Re: Friedensnobenpreis für Obama

Beitragvon Radi » 10. Okt 2009, 15:41

Auch ich habe meine Bedenken bei dieser Verleihung und frage mich: "wofür"? Denn noch ist nichts von dem geleistet, was er angekündigt hat.

Wenn aber dieser Preis nur ansatzweise dazu beiträgt, dass er seine "Visionen" leichter in die Tat umsetzen kann, hat er zumindest einen Zweck efüllt. Und in diesem Fall hätte das Sprichwort "Der Zweck heiligt die Mittel" ausnahmsweise keinen faden Beigeschmack. Ich denke einfach, dass dem Wort eines Friedensnobelpreisträgers gerade in Ländern, die nicht gerade als amerikafreundlich gelten, etwas mehr Gewicht beigemessen wird, auch wenn dieser Amerikaner ist. Ob er diesen Preis verdient hat, wird sich m.M.n. erst in ein paar JAhren bewerten lassen.

Das merkwürdige ist, dass IHM selbst dieser Vorwurf gemacht wird, obwohl er gar nichts dafür kann. Er hat sich ja nicht um diesen Preis beworben und ablehnen sollte er den auch nicht. Außerdem fällt mir beim besten Willen NIEMAND ein, der ihn zur Zeit verdient hätte.
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Re: Friedensnobenpreis für Obama

Beitragvon Scholli » 10. Okt 2009, 18:02

Ehrlich gesagt ich finde es etwas sonderbar das man jemandem den Friedensnobelpreis verleiht der noch nichts in der Richtung geleistet hat. Wenn man den jetzt schon für Visionen bekommt dann hätte ich auch einen verdient. Schlagt mich doch mal vor.
Das war ganz klar eine politische Entscheidung. Aber wenn's hilft...!
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